{"id":10226,"date":"2021-07-22T15:28:30","date_gmt":"2021-07-22T13:28:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smith.care\/?p=10226"},"modified":"2021-07-22T15:32:33","modified_gmt":"2021-07-22T13:32:33","slug":"help-app-des-smith-konsortiums-an-fuenf-beteiligten-unikliniken-im-einsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smith.care\/de\/2021\/07\/22\/help-app-des-smith-konsortiums-an-fuenf-beteiligten-unikliniken-im-einsatz\/","title":{"rendered":"HELP-App des Smith-Konsortiums an f\u00fcnf beteiligten Unikliniken im Einsatz"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Antibiotika verantwortungsvoll einsetzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em><em>Pressemitteilung Universit\u00e4tsklinikum Jena | <\/em><\/em>22.07.2021<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die HELP-App erleichtert \u00c4rztinnen und \u00c4rzten in Kliniken den zielgerichteten Einsatz von Antibiotika und hilft so, die Resistenzbildung zu verringern. Die App wurde unter Federf\u00fchrung des Universit\u00e4tsklinikums Jena im SMITH-Konsortium der Medizininformatik-Initiative entwickelt. Seit Ende Juni 2021 wird die mobile Anwendung in den Universit\u00e4tskliniken Aachen, Essen, Halle, Jena und Leipzig im klinischen Alltag genutzt und belegt, dass die Vernetzung der Datenintegrationszentren an den Kliniken funktioniert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Staphylokokken sind eine der h\u00e4ufigsten Ursachen von Blutstrominfektionen, die zu lebensbedrohlichen Komplikationen f\u00fchren k\u00f6nnen. Patientinnen und Patienten gezielt und wirkungsvoll zu behandeln und dabei insbesondere auf eine verantwortungsvolle Antibiotikatherapie zu achten \u2013 das ist das Ziel des klinischen Anwendungsfalls HELP. Im Rahmen dieses Projektes (\u201e<em>H<\/em>ospital-wide <em>EL<\/em>ectronic Medical Record Evaluated Computerised Decision Support System to Improve Outcomes of <em>P<\/em>atients With Staphylococcal Bloodstream Infection\u201c) hat das SMITH-Konsortium der Medizininformatik-Initiative unter Federf\u00fchrung des Universit\u00e4tsklinikums Jena hierf\u00fcr die HELP-App entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAls digitales Handbuch informiert die App die behandelnden \u00c4rztinnen und \u00c4rzte auf Normal- und Intensivstationen \u00fcber die jeweils n\u00e4chsten diagnostischen und therapeutischen Schritte\u201c, sagt Prof. Dr. Andr\u00e9 Scherag, Direktor des Instituts f\u00fcr Medizinische Statistik, Informatik und Datenwissenschaften am Universit\u00e4tsklinikum Jena und einer der SMITH-Sprecher. \u201eWir m\u00f6chten so die Patientenversorgung unmittelbar verbessern. Aus diesem Grund evaluieren wir die App mit einer klinischen Studie, die in die Krankenversorgung eingebettet ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcnf deutsche Universit\u00e4tsklinika sind an der HELP-Studie beteiligt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>An der klinischen Studie sind die f\u00fcnf deutschen Universit\u00e4tsklinika Aachen, Essen, Halle, Jena und Leipzig beteiligt. Mit dem Standort Essen befindet sich die App seit Ende Juni an allen Standorten im Einsatz. Mittlerweile k\u00f6nnen schon 54 von insgesamt 134 an der Studie beteiligte Stationen mit der HELP-App arbeiten. Es gab bisher schon vielfach positive R\u00fcckmeldungen von behandelnden \u00c4rztinnen und \u00c4rzten verschiedener Standorte \u00fcber die \u00fcbersichtliche Hilfestellung.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>HELP belegt, dass die Vernetzung der Datenintegrationszentren funktioniert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>HELP zeigt die M\u00f6glichkeiten moderner digitaler Dienstleistungen und Infrastrukturen im Gesundheitsbereich auf. Die an den SMITH-Standorten aufgebauten Datenintegrationszentren erschlie\u00dfen die f\u00fcr die HELP-Studie erforderlichen Daten, z. B. aus den mikrobiologischen Befunden, und stellen sie anonymisiert f\u00fcr die Studienauswertung bereit. \u201eDie Zentren schaffen die technischen und organisatorischen Voraussetzungen f\u00fcr die standort\u00fcbergreifende Datennutzung. Wir zeigen mit HELP, dass das auch wirklich funktioniert\u201c, so Dr. Danny Ammon, Leiter des Datenintegrationszentrums am Universit\u00e4tsklinikum Jena. Die Datenintegrationszentren sollen als nachhaltige Struktur der Medizininformatik-Initiative daf\u00fcr sorgen, dass medizinischen Daten f\u00fcr die Verbesserung von Versorgung und Forschung nutzbar werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontakt:<br><\/strong>Dr. Susanne Thon<br>Institut f\u00fcr Medizinische Statistik, Informatik und Datenwissenschaften<br>Universit\u00e4tsklinikum Jena<br><a href=\"javascript:sendEmail('HELP-Manual', 'med', 'uni-jena.de', '')\">HELP-Manual@med.uni-jena.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.uniklinikum-jena.de\/Uniklinikum+Jena\/Aktuelles\/Pressemitteilungen\/HELP.html\" target=\"_blank\">Zur Pressemitteilung des Universit\u00e4tsklinikums Jena | 22.07.2021<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die HELP-App erleichtert \u00c4rztinnen und \u00c4rzten in Kliniken den zielgerichteten Einsatz von Antibiotika und hilft so, die Resistenzbildung zu verringern. 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