{"id":10270,"date":"2021-07-30T13:20:27","date_gmt":"2021-07-30T11:20:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smith.care\/?p=10270"},"modified":"2022-02-11T11:10:34","modified_gmt":"2022-02-11T10:10:34","slug":"mit-innovativen-it-loesungen-die-nachsorge-in-der-intensivmedizin-verbessern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smith.care\/de\/2021\/07\/30\/mit-innovativen-it-loesungen-die-nachsorge-in-der-intensivmedizin-verbessern\/","title":{"rendered":"Digitaler FortschrittsHub DISTANCE des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) erfolgreich gestartet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit innovativen IT-L\u00f6sungen die Nachsorge in der Intensivmedizin verbessern<\/strong><\/p>\n<p><strong>Seit Mitte des Jahres f\u00fchren die Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung die Pionierarbeiten der Medizininformatik-Initiative fort. Das Projektteam des FortschrittsHubs DISTANCE arbeitet seit Juli 2021 daran, die Vorsorge und Therapie nach intensivmedizinischen Behandlungen mittels Verfahren k\u00fcnstlicher Intelligenz zu verbessern. Dies geschieht in enger Kooperation mit 12 regionalen Versorgungseinrichtungen sowie sieben weiteren Partnern aus Wissenschaft und Forschung unter Federf\u00fchrung des Universit\u00e4tsklinikums Aachen.<\/strong><\/p>\n<p>Digitale Technologien halten mehr und mehr Einzug in die Medizin und das Gesundheitswesen. Ziel ist es, Abl\u00e4ufe f\u00fcr das Personal zu optimieren und Behandlungen f\u00fcr Patientinnen und Patienten in allen Bereichen des Gesundheitswesens zu verbessern. Die Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) hat wichtige Vorarbeiten f\u00fcr diese Entwicklung geleistet. \u00dcber die vier Konsortien DIFuture, HIGHmed, MIRACUM und SMITH, an denen sich alle deutschen Universit\u00e4tskliniken beteiligen, wird derzeit eine nachhaltige Dateninfrastruktur aufgebaut. Ausgangspunkt sind die Datenintegrationszentren, die es erm\u00f6glichen, Daten aus der Krankenversorgung, klinischen und biomedizinischen Forschung \u00fcber die Grenzen von Institutionen und Standorten hinweg auszutauschen und zu nutzen. Die ebenfalls durch das BMBF seit Mitte des Jahres finanzierten Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit kn\u00fcpfen an diese Fortschritte an. Ihre Aufgabe ist es, innovative Modell\u00f6sungen auf medizinische Einrichtungen der regionalen Versorgung auszudehnen und zu optimieren.<\/p>\n<p>Im Digitalen Fortschrittshub DISTANCE arbeiten seit Anfang Juli das Universit\u00e4tsklinikum Jena, das Universit\u00e4tsklinikum Leipzig, die Universit\u00e4t Leipzig, das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Software und Systemtechnik ISST Dortmund, die Private Universit\u00e4t Witten\/Herdecke, die St. Franziskus Stiftung M\u00fcnster, die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Telemedizin sowie 12 regionale Versorgungseinrichtungen in den Bundesl\u00e4ndern Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Th\u00fcringen unter Federf\u00fchrung des Universit\u00e4tsklinikums Aachen eng zusammen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten nach einem l\u00e4ngeren intensivstation\u00e4ren Aufenthalt eine individuelle Auswertung des pers\u00f6nlichen Gesundheitszustandes sowie regelm\u00e4\u00dfige medizinische Selbstf\u00fcrsorge im Alltag zu erm\u00f6glichen. H\u00e4ufig leiden Betroffene in den Wochen und Monaten nach einer intensivmedizinischen Versorgung, zum Beispiel infolge einer OP oder schweren Erkrankung, unter kognitiven, funktionellen oder psychosozialen Beschwerden. So k\u00f6nnen beispielsweise Konzentrationsst\u00f6rungen, k\u00f6rperliche Ersch\u00f6pfung oder Angstzust\u00e4nde zu deutlichen Einbu\u00dfen in der Lebensqualit\u00e4t f\u00fchren. Eine selbstst\u00e4ndige Bew\u00e4ltigung des Alltages wird h\u00e4ufig erst nach langfristigen Rehabilitationen oder erneuten station\u00e4ren Behandlungen m\u00f6glich. Medizinerinnen und Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang auch vom Post Intensiv Care Syndrom (PICS).<\/p>\n<p>Um diesen Langzeitfolgen entgegenzuwirken, wird das Projektteam um DISTANCE die PICOS-App entwickeln. Die App soll vor allem der Dokumentation des psychischen und physischen Zustandes der Patientinnen und Patienten dienen und Pr\u00e4diktoren f\u00fcr Verschlechterungen identifizieren. Die Daten werden hierf\u00fcr anonymisiert gesammelt und \u00fcber Algorithmen ausgewertet. Zuk\u00fcnftig kann damit die Behandlungsqualit\u00e4t von Betroffenen ma\u00dfgeblich verbessert werden. Potentielle erneute Krankenhauseinweisungen werden vermieden. Zudem unterst\u00fctzt die App Patientinnen und Patienten in der eigenen Selbstf\u00fcrsorge. Sie informiert beispielsweise \u00fcber Therapien, Medikationen oder Arzttermine. DISTANCE ist einer von sechs Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit. \u00dcber die Vernetzung von universit\u00e4ren Einrichtungen mit den H\u00e4usern der Grund- und Regelversorgung sowie niedergelassenen \u00c4rztinnen und \u00c4rzten wird in den kommenden vier Jahren die Infrastruktur f\u00fcr einen sektor\u00fcbergreifenden interoperablen Datenaustausch in der regionalen Versorgung geschaffen. Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) stellt f\u00fcr diese Leitinitiative seiner Digitalstrategie bis 2025 rund 50 Millionen Euro bereit.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu DISTANCE:<br><a href=\"https:\/\/www.gesundheitsforschung-bmbf.de\/de\/distance-krankheitsverlaufe-nach-intensivmedizinischer-betreuung-besser-vorhersagen-13021.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.gesundheitsforschung-bmbf.de\/de\/distance-krankheitsverlaufe-nach-intensivmedizinischer-betreuung-besser-vorhersagen-13021.php<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.smith.care\/de\/forschung\/forschung-in-smith\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.smith.care\/de\/forschung\/forschung-in-smith\/<\/a><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Mitte des Jahres f\u00fchren die Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung die Pionierarbeiten der Medizininformatik-Initiative fort. Das Projektteam des FortschrittsHubs DISTANCE arbeitet seit Juli 2021 daran, die Vorsorge und Therapie nach intensivmedizinischen Behandlungen mittels Verfahren k\u00fcnstlicher Intelligenz zu verbessern. Dies geschieht in enger Kooperation mit 12 regionalen Versorgungseinrichtungen sowie sieben weiteren Partnern aus Wissenschaft und Forschung unter Federf\u00fchrung des Universit\u00e4tsklinikums Aachen.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":12565,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-10270","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10270"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10270\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11983,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10270\/revisions\/11983"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12565"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10270"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10270"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}