{"id":15350,"date":"2022-09-21T10:36:55","date_gmt":"2022-09-21T08:36:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smith.care\/?p=15350"},"modified":"2024-08-02T10:16:29","modified_gmt":"2024-08-02T08:16:29","slug":"der-konsortienuebergreifende-use-case-polar-zieht-eine-erste-zwischenbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smith.care\/de\/2022\/09\/21\/der-konsortienuebergreifende-use-case-polar-zieht-eine-erste-zwischenbilanz\/","title":{"rendered":"Der konsortien\u00fcbergreifende Use Case POLAR zieht eine erste Zwischenbilanz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Open Access Paper in Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung (2022) ver\u00f6ffentlicht<\/strong><\/p>\n<p><em>Medientipp: Publikation \u201ePOLAR \u2013 \u201ePOLypharmazie, Arzneimittelwechselwirkungen und Risiken\u201c \u2013 wie k\u00f6nnen Daten aus der station\u00e4ren Krankenversorgung zur Beurteilung beitragen?\u201c &#8211; Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung (2022) | 22.08.2022<\/em><\/p>\n<p>Nehmen Menschen mehrere Medikamente ein, kann es zu unerw\u00fcnschten Neben- sowie Arzneiwechselwirkungen kommen. Diese wiederum k\u00f6nnen zus\u00e4tzliche Krankheitsbilder und Therapiebedarf ausl\u00f6sen. Der konsortien\u00fcbergreifende klinische Anwendungsfall POLAR (\u201ePOLypharmazie, Arzneimittelwechselwirkungen und Risiken\u201c) zielt auf die Detektion von Gesundheitsrisiken bei Patientinnen und Patienten mit Polymedikation ab. M\u00f6glicherweise inad\u00e4quate Medikationen sollen dabei rechtzeitig erkannt und unerw\u00fcnschte Wechselwirkungen vorgebeugt werden.<\/p>\n<p>In der von Scherag et al. ver\u00f6ffentlichten Publikation wird das POLAR-Projekt mit seinen Chancen und Herausforderungen vorgestellt sowie eine erste Zwischenbilanz gezogen. Die POLAR-Studie l\u00e4uft seit 2020 und endet im Dezember 2022. Akteurinnen und Akteure aus 21 Institutionen, darunter 13 Universit\u00e4tskliniken aus allen vier Konsortien der Medizininformatik-Initiative (MII), sind daran beteiligt.<\/p>\n<p>Mittels Methoden f\u00fcr \u201everteilte Analysen\u201c werden die in den vier MII-Konsortien verf\u00fcgbaren Daten zu verordneten Medikamenten und Arzneimittelabgaben erfasst. \u201ePotenziell inad\u00e4quate Medikation\u201c (PIM) sowie kontraindizierte Medikationen und \u201eHochrisikoverordnungen\u201c werden zudem identifiziert und in den Zusammenhang mit bereits aufgezeichneten unerw\u00fcnschten Arzneimittelzwischenf\u00e4llen gebracht. Auf diese Weise k\u00f6nnen Risikomodelle entwickelt sowie Hochrisikopatientinnen und -patienten erkannt werden.<\/p>\n<p>Mit diesem Projekt wird der interoperable Austausch von Daten der MII-Datenintegrationszentren (DIZ) \u00fcber die Grenzen der Standorte und Konsortien hinweg praktisch demonstriert.<br \/>\nIn der Publikation fassen die Autorinnen und Autoren ihre Erfahrungen mit POLAR aus technischer, rechtlicher und kommunikativer Perspektive zusammen und ziehen ein Fazit f\u00fcr die Praxis.<\/p>\n<p>So kommen die Autorinnen und Autoren unter anderem zu dem Schluss, dass station\u00e4re Behandlungsdaten zwar f\u00fcr Analysen verwendet werden k\u00f6nnen, die Aussagekraft der Analysen jedoch stets im Kontext des urspr\u00fcnglichen Dokumentationszwecks gesehen werden muss. Zudem erfordern standort\u00fcbergreifende Analysen die Implementierung und Pflege interoperabler Datenaustauschformate sowie eine nachhaltige Finanzierung der Infrastruktur.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/content\/pdf\/10.1007\/s11553-022-00976-8.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Publikation POLAR \u2013 \u201ePOLypharmazie, Arzneimittelwechselwirkungen und Risiken\u201c \u2013 wie k\u00f6nnen Daten aus der station\u00e4ren Krankenversorgung zur Beurteilung beitragen?<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nehmen Menschen mehrere Medikamente ein, kann es zu unerw\u00fcnschten Neben- sowie Arzneiwechselwirkungen kommen. Diese wiederum k\u00f6nnen zus\u00e4tzliche Krankheitsbilder und Therapiebedarf ausl\u00f6sen. 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