{"id":20857,"date":"2023-12-19T10:54:00","date_gmt":"2023-12-19T09:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smith.care\/?p=20857"},"modified":"2023-12-19T11:56:23","modified_gmt":"2023-12-19T10:56:23","slug":"externer-beirat-distance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smith.care\/de\/2023\/12\/19\/externer-beirat-distance\/","title":{"rendered":"Externer Beirat st\u00e4rkt den Digitalen FortschrittsHub DISTANCE mit interdisziplin\u00e4rer Expertise"},"content":{"rendered":"\n<p>Der externe Beirat (External Advisory Board, kurz: EAB) im <a href=\"https:\/\/www.smith.care\/de\/digihub-distance\/distance\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Digitalen FortschrittsHub DISTANCE (Digital Smart Hub for Advanced Connected Care)<\/a> setzt sich aus Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen und Institutionen aus dem Fachgebiet Digital Health zusammen und steht dem Projektteam beratend zur Seite. In regelm\u00e4\u00dfigen Meetings gibt das EAB Empfehlungen f\u00fcr die Erreichung der Projektziele und pr\u00fcft dessen Umsetzung. Ende November hat sich das DISTANCE Projektmanagement-Team zum ersten Mal mit dem neuen externen Beirat des Digitalen FortschrittsHubs DISTANCE in D\u00fcsseldorf getroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei diesem ersten Treffen hatte das neue EAB die Gelegenheit, das DISTANCE-Team und das Projekt auf pers\u00f6nlicher Ebene n\u00e4her kennenzulernen. Das Hauptziel des DISTANCE Hubs ist es, eine skalierbare technische Infrastruktur f\u00fcr den sektoren\u00fcbergreifenden Datenaustausch zwischen regionalen Gesundheitsdienstleistern und der klinischen Forschung zu etablieren. Diese neue Dateninfrastruktur soll digitale Innovationen in der regionalen Gesundheitsversorgung f\u00f6rdern und die Patientenversorgung verbessern. Zudem erm\u00f6glicht sie eine digitale Erfassung longitudinaler Datenverl\u00e4ufe sowie Anwendungen k\u00fcnstlicher Intelligenz.<\/p>\n\n\n\n<p>Der klinische Anwendungsfall PICOS (Post Intensive Care Outcome Surveillance) demonstriert genau diese Funktionen: Die PICOS-App unterst\u00fctzt die ambulante Nachsorge von ehemaligen Intensivpatientinnen und -patienten. Diese erleiden nach der Entlassung von der Intensivstation h\u00e4ufig physische und psychische Symptome, die ihre Lebensqualit\u00e4t einschr\u00e4nken k\u00f6nnen. Betroffene Patientinnen und Patienten k\u00f6nnen ihre Symptome und Vitalparameter wie Blutdruck, Herzfrequenz, Blutzucker oder Schlafqualit\u00e4t in die PICOS-App eingeben, um ihren eigenen Gesundheitszustand zu beobachten. Gleichzeitig werden dabei im Rahmen der PICOS-Studie Longitudinaldaten f\u00fcr die Erforschung des <em>Post Intensive Care Syndroms<\/em> <em>(PICS)<\/em> erhoben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erste Krankenh\u00e4user sind an den Digital Hub angeschlossen<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach der generellen Einf\u00fchrung in das DISTANCE-Projekt ging es thematisch tiefer in die technischen Details des aktuellen Projektstands. Die Basisversion des Digital Hubs, der projektinternen Datenspeicherplattform, ist bereits implementiert. Eine so genannte \u201eConnect Box\u201c wurde in zwei Partnerkrankenh\u00e4usern installiert, alle weiteren Partner sollen bis Ende Januar 2024 ausgestattet werden. Die Digital Hub bzw. Connect Box Software dient als Plattform f\u00fcr den Austausch von Gesundheitsdaten im au\u00dferuniversit\u00e4ren sowie station\u00e4ren Bereich und orientiert sich an der digitalen Infrastruktur der <a href=\"https:\/\/www.medizininformatik-initiative.de\/de\/start\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Medizininformatik-Initiative (MII)<\/a>. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen bereits sechs Krankenh\u00e4user Patientinnen und Patienten in die PICOS-Studie einschlie\u00dfen. Das Zentrum f\u00fcr Telematik und Telemedizin erstellt parallel eine Kosten-Nutzen-Analyse f\u00fcr die Bereitstellung von Versorgungsdaten im Hinblick auf einen nationalen Roll-Out.<\/p>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend wurden mit dem EAB die Perspektiven, Herausforderungen und Chancen des Digitalen FortschrittsHubs besprochen. Zuk\u00fcnftig soll das Patienten-Empowerment im Projekt verbessert und der Nutzen der PICOS-App f\u00fcr Patientinnen und Patienten st\u00e4rker hervorgehoben werden. Hierzu wurde eine intensivere Einbindung der Patientenvertretung im DISTANCE Hub, der <a href=\"https:\/\/sepsis-hilfe.org\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutschen Sepsishilfe e. V.<\/a>, diskutiert. Wie die App m\u00f6glicherweise als Medizinprodukt verstetigt werden k\u00f6nnte, war ebenfalls Thema der Gespr\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das EAB empfiehlt einen st\u00e4rkeren Fokus auf die Nutzerinnen und Nutzer der PICOS-App<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In ihren Empfehlungen haben die EAB-Mitglieder eine m\u00f6gliche Zusammenf\u00fchrung der Kompetenzen im Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit (BMG) und dem Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) angesprochen \u2013 dies kann und soll allerdings nicht Aufgabe der DigiHubs sein. Auch wurde empfohlen, den Nutzen der Anwendung sowohl f\u00fcr Patientinnen und Patienten als auch f\u00fcr \u00c4rztinnen und \u00c4rzte zu konkretisieren. Hierf\u00fcr w\u00e4re es beispielsweise ratsam, Warnhinweise bei Verdacht auf PICS in die App mit zu implementieren, so das EAB. Eine weitere Empfehlung war die Aufnahme des Bundes-Patientenbeauftragten in das EAB, um die Patientenorientierung in der App und im Projekt zu st\u00e4rken. Perspektivisch k\u00f6nnte die PICOS-App als Medizinprodukt speziell f\u00fcr niedergelassene \u00c4rztinnen und \u00c4rzte eingef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das sind die neuen EAB-Mitglieder:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. J\u00f6rg Debatin (ehem. Chairman Health Innovation Hub)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. J\u00f6rg Debatin ist selbstst\u00e4ndiger Healthcare-Unternehmer. Er war bis 2021 Chairman des Health Innovation Hub des Bundesministeriums f\u00fcr Gesundheit und zuvor Vice President sowie Chief Transformation Officer von GE Healthcare, einem Unternehmen f\u00fcr Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen. Gestartet hat er seine Karriere im Gesundheitswesen als Facharzt f\u00fcr Diagnostische Radiologie und Ordinarius f\u00fcr Diagnostische Radiologie am Universit\u00e4tsklinikum Essen. Sp\u00e4ter wurde er Vorstandsvorsitzender und \u00c4rztlicher Direktor des Universit\u00e4tsklinikums Hamburg-Eppendorf sowie Vorstandsvorsitzender der amedes Holding AG.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Thomas J\u00e4schke (Vorstand DATATREE AG)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. Thomas J\u00e4schke ist Vorstand in der DATATREE AG. Die Firma ber\u00e4t \u00f6ffentliche sowie nicht-\u00f6ffentliche Stellen in den Bereichen Compliance, Datenschutz und IT-Sicherheit. Zuvor war er viele Jahre als externer Datenschutzbeauftragter, in der strategischen Beratung sowie im Projektmanagement f\u00fcr Einrichtungen im Gesundheitswesen t\u00e4tig. Prof. J\u00e4schke hat zudem diverse Firmen, u. a. im Bereich Digital Health und Datenschutz, geleitet. Er hat umfassende Erfahrungen in der Beratung von Digitalisierungsprojekten sowie in der Individualentwicklung von mobile Health-Anwendungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Markus L\u00f6ffler (Konsortialleiter SMITH-Konsortium)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. Markus L\u00f6ffler leitet das SMITH-Konsortium und das Medizininformatik-Verbundprojekt INTERPOLAR. Bis Juni 2023 war er der Direktor des Instituts f\u00fcr<strong> <\/strong>Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie an der Universit\u00e4t Leipzig. In seiner akademischen Laufbahn als Mediziner und Physiker hat er das Feld der \u201eTheoretischen Medizin\u201c gepr\u00e4gt, sp\u00e4ter hat er sich auf die biometrische Forschung spezialisiert. Seitdem besch\u00e4ftigt er sich intensiv mit statistischen Analysen sowie Auswertungen in der Medizin.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jakob Scholz (Stellv. Gesch\u00e4ftsbereichsleiter IT &amp; Digital Health | Kassen\u00e4rztliche Vereinigung Westfalen Lippe)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jakob Scholz ist stellvertretender Gesch\u00e4ftsbereichsleiter in der Abteilung IT &amp; Digital Health bei der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL). In seiner Position steht der studierte Medizininformatiker mit den niedergelassenen \u00c4rztinnen und \u00c4rztinnen sowie Psychotherapeutinnen und \u2013therapeuten zum Thema Telematikinfrastruktur im Austausch. Jakob Scholz setzt sich f\u00fcr nutzenstiftende, interoperable und anwenderfreundlich umgesetzte Anwendungen in der Versorgung ein, um die Akzeptanz von digitalen L\u00f6sungen in der \u00c4rzteschaft zu steigern. Neben seiner T\u00e4tigkeit bei der KVWL ist er im Vorstand in den Vereinen Digital Healthcare e. V. und Elektronische Fallakte e. V. sowie Leiter des Fachforums Telematik beim Zentrum f\u00fcr Telematik im Gesundheitswesen (ZTG GmbH).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Melanie Wendling (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) e. V.)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Melanie Wendling ist seit August 2022 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Bundesverbandes Gesundheits-IT \u2013 bvitg e. V. Vor dieser Position hatte sie die Rolle der Abteilungsleiterin Gesundheit und Rehabilitation bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung inne.<br>Ihren beruflichen Werdegang begann sie nach dem Abschluss ihres Rechtswissenschaftsstudiums und ihrer Ausbildung an der RTL-Journalistenschule als pers\u00f6nliche Referentin sowohl f\u00fcr Bundesministerin Ulla Schmidt als auch f\u00fcr Bundesminister Philipp R\u00f6sler im Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit. Danach wechselte sie zu Telekom Healthcare Solutions, wo sie f\u00fcr die Steuerung der politischen Angelegenheiten und die Vertretung des Unternehmens in Verb\u00e4nden zust\u00e4ndig war.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir begr\u00fc\u00dfen das neue DISTANCE External Advisory Board herzlich und freuen uns auf die konstruktive Zusammenarbeit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der externe Beirat (External Advisory Board, kurz: EAB) im Digitalen FortschrittsHub DISTANCE  setzt sich aus Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen und Institutionen aus dem Fachgebiet Digital Health zusammen und steht dem Projektteam beratend zur Seite. In regelm\u00e4\u00dfigen Meetings gibt das EAB Empfehlungen f\u00fcr die Erreichung der Projektziele und pr\u00fcft dessen Umsetzung. Lernen Sie den neuen EAB kennen und erfahren Sie mehr \u00fcber die Empfehlungen des EAB!<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":20875,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20857","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-neuigkeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20857"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20857\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20877,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20857\/revisions\/20877"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.smith.care\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}