{"id":24074,"date":"2024-11-26T10:52:51","date_gmt":"2024-11-26T09:52:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smith.care\/?p=24074"},"modified":"2024-11-26T10:52:54","modified_gmt":"2024-11-26T09:52:54","slug":"gemtex-plenarmeeting-11-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smith.care\/de\/2024\/11\/26\/gemtex-plenarmeeting-11-2024\/","title":{"rendered":"Medizinische Dokumente datenschutzgerecht f\u00fcr die Forschung verf\u00fcgbar machen | 7. GeMTeX-Plenarmeeting am 19.11.2024 in M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.smith.care\/de\/gemtex_mii\/ueber-gemtex\/\">GeMTeX-Projekt<\/a> der <a href=\"https:\/\/www.smith.care\/de\/smith-konsortium\/ueber-die-medizininformatik-initiative-mii\/\">Medizininformatik-Initiative (MII)<\/a> arbeitet ein interdisziplin\u00e4res Team daran, medizinische Texte aus der Routineversorgung, wie Arzt- und Entlassbriefe, datenschutzgerecht f\u00fcr die Forschung und Versorgung zug\u00e4nglich zu machen. Hierf\u00fcr werden Dokumente aus der medizinischen Versorgung mit Hilfe von Annotationen mit Metadaten angereichert, sodass diese maschinenlesbar werden. Ziel ist es, das gr\u00f6\u00dfte Korpus medizinischer Texte in deutscher Sprache zu erstellen. Um die Fortschritte an den beteiligten Standorten zu besprechen und die n\u00e4chsten Projektschritte zu planen, haben sich am Dienstag, den 19. November 2024, 33 GeMTeX-Mitarbeitende an der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen zum letzten Plenarmeeting dieses Jahres getroffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Medizinische Texte werden an das Forschungsdatenportal f\u00fcr Gesundheit angebunden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Frank Meineke, technischer Leiter in GeMTeX, er\u00f6ffnete das Plenarmeeting mit einem \u00dcberblick \u00fcber den technischen Stand im Projekt. Ein zentraler Punkt war dabei die Anbindung der medizinischen Dokumente an das <a href=\"https:\/\/forschen-fuer-gesundheit.de\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/forschen-fuer-gesundheit.de\/\">Deutsche Forschungsdatenportal f\u00fcr Gesundheit (FDPG)<\/a>. \u00dcber das FDPG k\u00f6nnen Forschende Gesundheitsdaten und Bioproben aus den Standorten der Medizininformatik-Initiative beantragen. In Zukunft sollen auch im Rahmen von GeMTeX bearbeitete medizinische Dokumente in das FDPG integriert werden. Zudem wurde die Entwicklung eines MII-Kerndatensatzmoduls \u201eDokument\u201c diskutiert. Der MII-Kerndatensatz legt fest, welche Datens\u00e4tze die <a href=\"https:\/\/www.smith.care\/de\/forschung\/datenintegrationszentren\/\">Datenintegrationszentren (DIZ)<\/a> der MII f\u00fcr alle station\u00e4ren Patientendaten mindestens vorhalten sollen. Hier werden k\u00fcnftig auch Daten zu Dokumenten aus der medizinischen Versorgung verf\u00fcgbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus war die Implementierung von Annotationswerkzeugen an den beteiligten Standorten Thema. Hierbei wurde das Zusammenspiel von Werkzeugen aus der Industrie, wie den Systemen von ID Berlin GmbH &amp; Co. KGaA und Averbis GmbH, diskutiert. Erg\u00e4nzend dazu pr\u00e4sentierte Serwar Basch, Doktorand an der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt, Erweiterungen des Annotationstools INCEpTION sowie ein begleitendes Dashboard, das den Fortschritt und die Ergebnisse der Annotationsarbeiten \u00fcbersichtlich zusammenfasst. Auch der Stand der technischen Implementierung an den DIZ sowie dessen Erfahrungen im Umgang mit den neuen Tools wurden besprochen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein standardisiertes Vorgehen zur Annotation von klinisch relevanten Informationen wurde entwickelt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte des Meetings standen die laufenden Annotationsarbeiten sowie die Vorbereitung der dom\u00e4nenspezifischen Annotation in den Bereichen Kardiologie, Onkologie, Neurologie und Medikamentenwechselwirkungen im Fokus. Ein weiteres Thema war die De-Identifikation und Pseudonymisierung der Texte, bei der personenidentifizierende Daten unkenntlich gemacht werden. Im Herbst dieses Jahres hat das GeMTeX-Team hierzu eine <a href=\"https:\/\/www.smith.care\/de\/2024\/10\/04\/gemtex-de-identifikation\/\">Publikation<\/a> ver\u00f6ffentlicht, in der die im Projekt entwickelte Vorgehensweise zur De-Identifikation anhand eines Textkorpus mit fiktiven Arztbriefen beschrieben wird. Inzwischen haben alle Projektstandorte Annotationsgruppen aufgebaut und mit der De-Identifikation von Arztbriefen begonnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der Annotation von klinisch relevanten Informationen, wie z. B. Diagnosen, gibt es Fortschritte: Diese wurde bereits an der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen begonnen. Luise Modersohn, Leiterin der Annotationsarbeiten, pr\u00e4sentierte hierzu erste Ergebnisse, die in die Weiterentwicklung der Annotationsleitlinien einflie\u00dfen werden. Das Vorgehen soll an einem Standort erprobt, feinjustiert und dann k\u00fcnftig auf die weiteren Standorte ausgeweitet werden, um den Annotationsprozess weiter zu standardisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das n\u00e4chste GeMTeX-Plenarmeeting findet am 05. Februar 2025 online statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im GeMTeX-Projekt der Medizininformatik-Initiative (MII) arbeitet ein interdisziplin\u00e4res Team daran, medizinische Texte aus der Routineversorgung, wie Arzt- und Entlassbriefe, datenschutzgerecht f\u00fcr die Forschung und Versorgung zug\u00e4nglich zu machen. Um die Fortschritte an den beteiligten Standorten zu besprechen und die n\u00e4chsten Projektschritte zu planen, haben sich am Dienstag, den 19. 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