{"id":25376,"date":"2025-10-02T15:39:46","date_gmt":"2025-10-02T13:39:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.smith.care\/?p=25376"},"modified":"2025-10-02T15:42:38","modified_gmt":"2025-10-02T13:42:38","slug":"projektergebnisse-distance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.smith.care\/de\/2025\/10\/02\/projektergebnisse-distance\/","title":{"rendered":"Digitaler FortschrittsHub DISTANCE beweist Potenzial einer bundesweiten Forschungsinfrastruktur f\u00fcr Routinedaten aus der regionalen Versorgung"},"content":{"rendered":"\n<p><em>News-Mitteilung der Uniklinik RWTH Aachen vom 02.10.2025<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seit 2021 hat das Forschungsprojekt DISTANCE als einer der sieben Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit der Medizininformatik-Initiative entscheidende Strukturen geschaffen, um medizinische Forschung und regionale Versorgung st\u00e4rker zu vernetzen. Ziel des Projekts war es, mithilfe von Routinedaten eine belastbare Grundlage f\u00fcr die Gesundheitsforschung zu schaffen und die Patientenversorgung langfristig zu verbessern. Die Wirksamkeit und Praxistauglichkeit der aufgebauten Infrastruktur wurde anhand eines klinischen Anwendungsfalls zur intensivmedizinischen Nachsorge demonstriert. Nach vier Jahren Laufzeit endet das vom Bundesministerium f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt gef\u00f6rderte Projekt nun offiziell \u2013 mit einer positiven Bilanz.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Acht regionale Gesundheitseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Th\u00fcringen waren in das Projekt involviert. Sieben weitere Partner aus Wissenschaft und Forschung haben sich unter Federf\u00fchrung der Uniklinik RWTH Aachen beteiligt. Die technische Grundlage f\u00fcr den sektoren\u00fcbergreifenden und interoperablen Datenaustausch zwischen den teilnehmenden Einrichtungen bildete der in DISTANCE entwickelte \u201eDigital Hub\u201c. Daten aus der medizinischen Routineversorgung werden dort zentral gesammelt, anonymisiert und bundesweit f\u00fcr die Forschung bereitgestellt. \u00dcber lokal betriebene Hub Connect Boxen waren alle beteiligten Gesundheitseinrichtungen sicher angebunden. Der intensivmedizinische Anwendungsfall PICOS zeigte, dass dieses Konzept nicht nur modellhaft funktioniert, sondern auch in der Versorgungsrealit\u00e4t anwendbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Langzeitdaten zur intensivmedizinischen Nachsorge erstmals systematisch erhoben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt von DISTANCE war die longitudinale Erhebung von Gesundheitsdaten zur Erforschung von Langzeitwirkungen nach einem intensivmedizinischen Aufenthalt. \u00dcber 200 ehemalige Intensivpatientinnen und -patienten wurden an den teilnehmenden regionalen Krankenh\u00e4usern rekrutiert. Sie nutzten \u00fcber zwei Jahre hinweg die PICOS-App, um regelm\u00e4\u00dfig Werte wie Blutdruck, Schmerzempfinden oder Schlaf zu dokumentieren. So erhielten sie einen besseren \u00dcberblick \u00fcber ihren Gesundheitszustand, w\u00e4hrend die erhobenen Daten wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Langzeitfolgen eines intensivmedizinischen Aufenthalts erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ukaachen.de\/alle-beitraege-aus-news\/news\/regional-vernetzt-besser-geforscht-effizienter-geheilt-digitaler-fortschrittshub-distance-beweist-potenzial-einer-bundesweiten-forschungsinfrastruktur-fuer-routinedaten-aus-der-regionalen-versorgung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur vollst\u00e4ndigen News-Mitteilung der Uniklinik RWTH Aachen | 02.10.2025<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2021 hat der Digitale FortschrittsHub DISTANCE entscheidende Strukturen geschaffen, um medizinische Forschung und regionale Versorgung st\u00e4rker zu vernetzen. 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